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Thats-all-folks

This is the end…

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raver2010

Generationswechsel?!

Gerade saß ich auf meinem Klo und da fiel es mir wieder ein: Ich habe doch einen Blog.

Irgendwie hatte ich diesen lange nicht mehr genutzt, reingeschrieben, mit Wortkotze vollgekleistert. Seelenruhig guckte ich dem Henneberg dabei zu wie er Themen verwurstete die dieser Blog schon lange vor ihm verwurstet hat, ich sah dieser Textqual zu die der Groth in seinen neuen Blog quetschte und tat: nichts. Nicht das es mir an Themen mangelte aber irgendwie war/bin ich müde. Ich kann es nicht mehr sehen.

Das Bloggen folgt einer simplen Regel, biste krass haste klicks. Ich habe mit meinem Blog mehr erreicht als ich mir je erträumt hätte – ich schreibe die letzte Seite im FAZE Magazin, man erkennt mich in den entferntesten Clubs (etwas das ich immer noch als sehr befremdlich empfinde) und nimmt mich eher als Kolumnist, Blogger und Laberkopp wahr als als Dj.

Ich war immer jemand der es genossen hat im Mittelpunkt zu stehen, gerade als Dj. Eine Menge an Leuten zu bewegen, Hände in der Luft zu sehen und die Meute zum Höhepunkt zu steuern. Ich mag die Musik nach wie vor, obgleich sich mein Geschmack sicherlich verändert hat und ich, in meinen Augen, ernsteren Techno spiele. Mir war immer klar das ich keine Karriere als Dj verfolgen werde, dafür ist mir mein Hauptjob zu wichtig

und ich kann mir nicht vorstellen mit vierzig ausschliesslich von Gagen leben zu können. Eine Familie, Kinder und ein ernsthaftes Leben, ganz nach Klischee ist ein erstrebenswertes Ziel.

In den letzten Wochen ist mir das wieder bewusst geworden. Die Leute für die ich spielte verlangten diesen Helikopter und Sirenentechno den diese ganzen Provinzdjs rausjagen. „Pump up the Jam“ Alta! „Dies ist eine Razzia“ Junge! Mein Gott, wie simpel. Ich will meine Leute nicht ständig mit Brudi anreden und auf Familienwahnsinn machen. Wer bin ich denn? Auf jeden Fall nicht der der drei Herzen postet wenn er wieder in Berlin ist. Ja klar, das geht gerade gegen Mike Maaß und Sebastian Groth aber ey: Genau das meine ich mit Provinzdjs.

Mich nerven diese ganzen Orks an, die mit ihren Muskelshirts oder schlimmer, oberkörperfrei und völlig verschwitzt ihre Gesichtskirmes durch die Clubs tragen. Diese ganzen kleinen Lolitas die mit Basecap quer, leggins die wie eine zweite Haut sitzen und Oberteilen die nicht mehr Stoff haben als Sport BHs, herumhüpfen als hätten sie dem Duracell Hasen einen geblasen, lassen in mir noch nicht mal pädophile Neigungen hervorkommen.

Drei, zwei, eins, breit ist irgendwie die Devise die sich durchgesetzt hat. Zähne wie der Steinbeisser aus der unendlichen Geschichte sind nicht ansehnlich. Wachkomatöse Zustände auf den üblichen Sitzgelegenheiten auch nicht. Selbst Lindsay Lohan hat bei ihrem Drogentest nicht so geschwitzt wie ihr auf der Tanzfläche. Was ist nur los mit euch?

Tanzstile die aussehen wie der Ententanz den ich mit 3 im Kindergarten aufgeführt habe dominieren die Szene. Geshuffled wird jetzt, diese Abart die irgendwo aus dem Hardstyle kommt. Glaube ich zumindest. Nike Free´s und Air´s und Luftikus lassen euch nicht leicht wirken, sie fördern eher Fußpilz. Nach der Bewegung und der Schweißnässe müsstet ihr eigentlich müsstet ihr einen Körperfettanteil von 3% haben, wäre da nicht die ganze Scheiße die ihr euch durch Nasen -und Magenschleimhäute in eure Körper knallt. Afterafterafterhour und plötzlich tut der After weh, dumm gelaufen wenn man ohne Körperkontrolle und Bewusstsein in der Ecke herumliegt. Es sei denn die ganzen Amphetamin – Mikropenisse bekommen eh nichts mehr auf die Reihe.

Da stellt sich mir die Frage: Waren wir früher genauso? Vielleicht. Vielleicht bin ich aber auch nur zu alt um dafür

noch Verständnis zu entwickeln.

Ballert euch mal schön ins Nirvana.

In diesem Sinne

Ich dachte eigentlich das ich es nicht schaffe Ende August noch ein Sommerloch aufzutreiben aber hey, Internet is for porn, cats & weird people! Ihr erinnert euch noch an Ninchen auf ominöser Ravermission? Erinnerungskrückenlink

Ja, genau. Die junge Dame mit der löblichen Mission alle Raver zu vereinen und ihnen ein quietschebuntes Obdach zu geben. Saven dad Raven, der heilige Gral der Szene, jeden Sonntag im Bernsteinzimmer der Raver – Ninchens Wohnung. Das waren schöne Zeiten die durch diverse skandalöse Ereignisse jäh zerstört wurden. Ich meine mich zu erinnern das es einen Disput mit Bretter Geschepper gab (ja, so hiess er), der ja eigentlich das neue U60311BerghainTresor in Köln eröffnen wollte.

Erinnerungskrückenlink

All diese Anfeindungen und diese Boshaftigkeit in ihrem Umfeld. Unverständlich. Dramatisch. Traurig… Es raffte sie dahin und die Szene trauerte lang und ausdauernd. Ich freue mich daher ausserordentlich verkünden zu dürfen:

She´s back!

 

Ich würde euch gerne alles übersetzen, schaffe es aber nicht. Oder habe keine Drogen mehr im Haus. Ich glaube sie mag die

IceBucketChallenge nicht mitmachen und irgendwer hat ihr einen Generator geklaut. Sie wird jetzt die Polizei, Chip&Chap oder die Lemminge auf diese doofen Leute hetzen. Kann das?

Ultradicht

Nature One – ein Sommermärchen.

Märchen haben es ja so an sich immer eine gute und eine böse Seite zu haben. Die Nature One, seit zwei Jahrzehnten der Schmelztiegel der aufstrebenden Ravergenerationen, ist ausverkauft. 72.000 Tickets sind über die Ladentheken und durch die Internetleitungen weltweit geflutscht. Das hat nebenbei zur Folge das ein Zugang zum Campingplatz auch eben nur mit einem gekauften Festivalticket möglich ist. Der geneigte Festivalgänger wird jetzt mit den Schultern zucken, jedoch hat sich über 19 Jahre hinweg auf dem Nature One Campingplatz eine kleine Parallelgesellschaft entwickelt. Wer nicht wollte oder finanziell nicht auf das Festivalgelände konnte hatte dort stets eine Möglichkeit sich auszutoben. Ganze Camps wurden über die Jahre organisiert, befreundete Bühnenbauer und Djs haben kleine Inseln geschaffen. Segen wie Fluch, denn das Recht auf eine Anlage hat fortan jeder für sich beansprucht. Wer von Donnerstag bis Montag vor Ort blieb hatte 4 Nächte ohne Schlaf, eingepfercht zwischen übersteuertem holländischen Gabba und dem schlechten Provinz-dj über seine Hausanlage der voll Hoffnung auf die Entdeckung seinen Bedroomschranz spielte. Es ist eben wie es ist. Festivals wachsen und Entscheidungen müssen getroffen werden. website load speed test . Es ist wie ein Pflaster das man sich von der Haut zieht, entweder man tut es schnell und es schmerzt einmal kurz oder man zieht langsam und es schmerzt eben auch lange. Willsagen: 2015 kräht kein Hahn mehr danach und das ist auch gut so. Die Nature hat bewiesen das sie ein ernstzunehmendes Festival mit stetig steigenden Besucherzahlen ist. Sie ist jetzt an ihrem Limit angekommen und wird in Zukunft auch weiterhin ausverkauft bleiben. Der Aufschrei ist groß aber streckenweise dumm. Dumm ist meist witzig, daher schmeiße ich euch einige Zitate von der Fanpage um die Augen:

Das „Reine Geldmache“ Argument:

1 € ins Phrasenschwein, bitte. Die Nummer ist ausverkauft. Es werden keine Tickets mehr verkauft. Es werden keine Campingtickets verkauft. Es wird kein weiteres Geld mehr generiert.

Geldmache

 

 

Geldmache2

Abzocker

Was ist mit den CampingVillage Djs?

 

Dumme Frage, Dumme Antwort

Genau.

gigs

 

Sebastian Groth und Mike Maaß auch. Na und? BTW: Einige Gigkalender dürften sich die Tage sehr ausgedünnt haben. Ob Gigatools neue Serverkapazitäten für Löschanfragen eingerichtet hat?

Die Lösung des Problems!

Teilung

 

Clever. Funktioniert aber nicht. Schätze ich. Aber das ist nur meine Intelligenz.

 

 

 

 

 

Rechtsanwälte

 

Fragt mal die Amateurveranstalter aus eurer Gegend. Die die keine Gagen zahlen und immer mit dem Finger auf andere zeigen. Die haben nämlich immer ganz viele Anwälte.

Alles richtig gemacht

 

Glückwunsch! DAS ist die Lösung.

KRIEG!

 

Wir haben Israel, wir haben die Ukraine und die Nature One. Lasst uns einen Krieg anzetteln!

jajutta

Was genau ist an „ausverkauft“ unklar?

dj zitate

Zitate aus der Dj Hölle

Wie ihr wisst treibe ich mich unerfolgreich seit vielen Jahren in der Szene herum. Man hasst oder mag mich, das ist mir zumeist egal. In meinem Netzwerk treffe ich hin und wieder auf andere Zeitgenossen die sich „Dj“ oder „Künstler“ nennen. Meist haben sie eins gemeinsam: Sie reden Bullshit.

Ich möchte mich an ein kleines Potpourri an Zitaten erinnern. Gerne darf in den Kommentaren geraten werden wer was gesagt hat.

1. „Ey 14 Dinger drin, ich hab schon voll den Pillenbauch“

…sagte er und streckte mir seinen prallgefüllten Bauch entgegen. Nicht das ich es schon an seinen Augen und seinen unkontrollierbaren Gesichtszuckungen erkannt hätte, nein er spielte auch eine Mischung aus Neotrance, Hardtechno und Happy Hardcore vor mir. Kleine Hilfsarbeiter legten Kanalfurchen in seinem Gesicht an um den Schweiß abzutransportieren, sein Kiefermuskel stand kurz vor der Detonation und die Durchblutung seiner Extremitäten war durch seine explosiven Bewegungen mehr als angeregt. Ich war voller Respekt aufgrund der Menge an Teilen und der Tatsache das er noch halbwegs gerade stehen konnte. Ich vermute, das bedurfte vermutlich lange Jahre Training in chinesischen Bergklostern bei dünnen kleinen Pillenmönchen mit Spitzbärten.

2. Liebe Leute, ich komme in meinen Nachrichten und Freundschaftsanfragen nicht mehr hinterher. Bitte habt Geduld!

…postete er. Und viele andere. Ich würde das akzeptieren und für meine Liste der Schande ignorieren wenn wir über die große Garde der Vorzeigedjs sprechen. Gerne auch über den kommerziellen Bodensatz an EDM CD Schleudern wie Guetta und co. Schliesslich haben die Fans. In Massen um nicht zu sagen, Tonnen von turnbeuteltragenden Bauchfreiteenies die die Augen zu dieser gefühlvollen Musik schließen und denken der aufgebügelte Trance von 2002 wär jetzt ganz neuer heisser Scheiss. Bitte lieber Technonachwuchs: Lasst mich in Ruhe mit euren Nachrichten, Freundschaftsanfragen oder sonstigem Bullshit. Lasst eure Screenshots sein, lasst eure Beiträge darüber sein. Entweder ihr lügt euch in die hohle Hand oder versucht eure kleinen Penisse mit den armen Seelen eurer Jünger künstlich zu vergrößern. Beides ist maximal Scheiße.

3. Die sind alle wegen mir gekommen!

Natürlich. Den Headliner den wir an diesem Tag für teures Geld gebucht hatten, hätten wir uns sparen können um einfach dein übersteigertes Ego in großen Lettern auf den Flyer zu ballern. Warum haben wir daran nicht gleich gedacht? Ganz genau, weil du eben noch in dem Supporterstage bist, die Leute dich mögen und toll finden aber die Events nur mit dir in Kombination mit einem dicken Act besuchen. Das ist ungefähr so wenn du 2 Mädels im Club kennenlernst. Der Weg zu der geilen führt eben immer über die hässliche. Man nennt sie Supporter. Wie dich. Hässlich aber irgendwie ganz nett.

4. Ich spiel vier Decks, alle Fader oben und so, weisste?

Ich versuchte es aber ich scheiterte kläglich daran eine Deckung vor dieser Soundwand zu finden die mich überrollte. Vier Fader oben bedeuten, auch gesynct, einen Soundsalat allererster Sahne vor man kaum entkommen kann. Dynamik? Nie gehört! Anspruch? Was? Breaks? Überbewertet. Ballern muss et! Ein Mixer, ob intern oder extern bietet Equalizer und glücklicherweise hat Traktor etwas eingebaut was sie „Effekte“ nennen. Dieses „Effekte“ ist ganz toll, man kann nämlich daran drehen, seine Arme in die Luft reissen und das Publikum hört es direkt. Klingt eben nur scheiße wenn man die EQ´s nicht benutzt.

5. Ich bin Dj, Veranstalter und habe ein eigenes Label! Wozu brauch ich eine Ausbildung?

Ich bin immer wieder erschrocken wie junge Nachwuchskünstler alles auf eine Karte setzen, irgendwann merken dass Chris Liebing sich irgendwie intelligenter vermarkten konnte und dann wohnungslos der alten Zeiten hinterhertrauern. Es ist das eine keine Ausbildung zu machen und sein Lebenskonzept auf Clubs, Drogen und Feiern fußen zu lassen aber diese Einstellung auch noch öffentlich zu äußern disqualifiziert einen in der Sekunde in der man >ENTER< gedrückt hat um diesen Erguss von Dämlichkeit über Facebook zu publizieren. Vorbildfunktion ist anders.

6. Dj XYZ is killin´it

Anscheinend laufen da draussen Massenmörder mit Plattenkoffern durch die Gegend. Wieviele Djs derzeiten ihr Publikum auf Festivals und Clubs „killen“ erschreckt mich. Mich wundert das es überhaupt noch eine Szene gibt. Vielleicht hat das auch alles einen Hauch von „Blood Bath“ aus dem grandiosen Wesley Snipes Film „Blade“.

7. Ich geh nach Berlin, da werde ich erfolgreich.

Natürlich. In dem Moment in dem dein Meldeantrag beim örtlichen Wohnungsamt eingeht, wird ein Newsletter an sämtliche nationalen und internationalen Agenturen und Clubs verschickt mit dem Betreff: „New Dj arrived“. Du wirst im Nachgang überhäuft mit Anfragen und dir steht die ganz große Karriere bevor. Wir leben hier in Berlin alle vollkommen mietfrei und fernab jeglicher Idee von 9to5 Jobs. Generell müssen wir nicht arbeiten sondern verbringen unser Leben in alternativen veganen Streetfood Restaurants an kleinen Holztischchen mit ausgelaufenen Kerzen auf Rotweinflaschen. Wir haben eine städtische Club Mate Flatrate und werden von Apple gesponsort. Jeden Morgen kommt ein kleiner Nachwuchskünstler und poliert das Aluminium unserer Macbooks. Life is easy!

8. Hi, hör dir mal mein Set an! [soundcloud oder noch schlimmer: sendspacelink]

Kein Problem. Mein Tag beginnt um 8 Uhr morgens. Ich stehe auf, putze mir die Zähne und richte mich in meinem Büro ein das ich eigens dazu eröffnet habe um beschissene Sets zu hören. Bekomme ich 10 Minuten keinen Link von jemandem der mir gänzlich unbekannt ist werde ich unruhig und schreibe ein paar Leute an denen ich folge. Vielleicht haben sie ja Sets für mich die ich hören kann.

9. Ich produziere mit FruityLoops.

Tut mir leid.

10. Ich lege mit VirtualDj auf.

Bring dich um.

Ruhr in Love – eine Bilanz.

Die Ruhr in Love ist vorbei. Das rosa Raverfest im Ruhrpott. Das Mekka aller kommerziellen und semikommerziellen Nachwuchsraver liegt derzeit in den Mündern der Lokalnachrichten. Drogen wurden gefunden! Natürlich!

RP Online zum Beispiel titelt: 22 Festnahmen und 400 Anzeigen bei „Ruhr-in-Love“

Oberhausen. Die Rauschgiftfahnder der Polizei hatten bei der Techno-Party „Ruhr-in-Love“ am Samstag in Oberhausen einen erfolgreichen Tag. Sie nahmen 22 Verdächtige wegen Verstößen gegen

das Betäubungsmittelgesetz fest, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Außerdem erstatteten sie insgesamt 395 Strafanzeigen. Trotz Fußball-WM und Gewittergefahr waren fast 50.000

Menschen zum „elektronischen Familienfest“ (Werbung der Veranstalter) gekommen.

Die Polizei nahm einen 27-jährigen Betrunkenen fest, der Bereitschaftspolizisten und Rettungskräfte mit einer Flasche beworfen hatte, als sie einen Verletzten versorgten.
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Festivals fressen Menschen – 5 Überlebenstips für jedermann

Festivals sind eine Seuche. Sie sind riesige bunte Monster, die jeden von uns in ihrem Maul voll Menschen verschlingen. Es gibt sie überall auf der ganzen Welt und so reizvoll sie sind, so gefährlich sind sie auch. Wir lieben ihre Vielfalt und sie versuchen uns mit ihren Lightshows und den hochkarätigen DJs in die Irre zu führen. Ihre Taktik ist es, unsere Gruppen zu zerreissen, ähnlich wie in diesen schlechten (eigentlich allen) Horrorfilmen, in denen einer den Keller untersucht und der andere den Dachboden. Wir bereisen diese gefährlichen Biester gemeinsam in mehr oder minder grossen Gruppen und können von Glück sprechen, dass ein Festival einem das Privileg einräumt gemeinsam wieder abzureisen. Ihr wisst wie das ist: Es bildet sich ein kurzes Getümmel und schon fehlen liebgewonnene Menschen. Schlimmer noch: Es fehlt der, der die Drogen hat! Ich habe euch ein paar Überlebenstipps zusammengestellt, die garantiert helfen in vollzähliger Anzahl das Event heil und gesund wieder zu verlassen und vor allen Dingen euch im Angesicht des Verlustes stets wieder zu finden:

1. Die Gruppenzusammenstellung

Der erste Schritt im Überlebenskampf ist die perfekte Auswahl der Kampftruppe. Es ist wichtig eine gute Mischung, speziell aus Männlein und Weiblein, zu haben. Auf jede Frau sollte ein Mann kommen, der am besten auch nur sporadischen Kontakt mit seinen anderen männlichen Kameraden pflegt. Im Idealfall ist er sogar auf 2 Frauen fixiert, die vielleicht sogar beste Freundinnen sind. Warum? Ganz simpel: Frauen gehen immer zu zweit auf Klo – damit ist ein signifikanter Teil der Gruppe an einem Fleck gebündelt.

Desweiteren ist es wichtig, je nach Gruppenstärke und Kampfeswillen, ein bis zwei Vernunftpersonen dabei zu haben. Sie kümmern sich perfekt um die Koordination und opfern ihr gesamtes Festivalerlebnis dafür auf die Gruppe zusammen zu halten. Ausserdem haben sie stets die Uhr im Blick und informieren kontinuierlich über die Playtime und Stage des nächsten interessanten DJs

1. Die Luftballonmethode

Eine Gesellschaft ,in der Menschen in der Regel nicht grösser als 2.10 Meter sind, hat diverse Vorteile: A) Basketballmannschaften werden nicht überflutet von grossen Menschen und B) Ballons fliegen normalerweise höher als unsere Köpfe. Wahlweise Fähnchen oder Heliumballon an den kleinen Nackenzettel im T-Shirt heften (Sicherheitsnadeln sollten sowieso zum Standardrepertoire des geneigten Ravers gehören), eine ausreichend lange Schnur befestigen und schon hat man seine Mitstreiter im Gefechtsnebel immer im Blick. Aufpassen! Ist man regelmässiger Festivalgast auf unterschiedlichen Events, besteht die Gefahr einen Trend zu kreieren und ganz plötzlich potenziert sich die Anzahl der angeblichen Mitstreiter um Faktor X.

Idealer ist es auf asiatischen Großevents. Dort sind nämlich

alle klein und als durchschnittlicher Westeuropäer braucht man sich nur durch eine auffällige Haarfarbe von der Konkurrenz absetzen.

2. Die Toilettenmethode

Wie eingangs bereits erwähnt, ist eine Toilettenstrategie stets effektiv. Berechnet man beispielsweise die durchschnittliche Blasenkapazität der anwesenden weiblichen Teammitglieder anhand Grösse und Statur, lässt sich zügig eine Gleichung aufstellen, in der der beobachtete Bierkonsum gegen die errechnete Blasenkapazität gestellt wird. X = Minuten bis zum nächsten Toilettengang. Zu beachten ist hierbei der unterschiedliche Einfluss von Pils zu Mixbier, Cola zu Wasser und Schnäpsen zu Mixgetränken. Hat man sich diese Formel einmal eingeprägt und sie bis zur Perfektion ausgearbeitet, weiß man immer ganz genau, wann sich welches Mädel auf dem Klo befindet. Frauen genießen das Privileg zu zweit auf Klo gehen zu können ohne direkt von 2 Zivilfahndern oder der örtlichen Türsteherei zerrupft zu werden. Dieses Privileg wird, mit oder ohne böse Absichten, immer ausgenutzt. Es ist quasi eine Grundregel. Geht eine, geht die andere mit. Wie bereits erwähnt bündelt diese Strategie einen signifikanten Prozentsatz der Gruppe an einem Platz: Der Toilette.

3. Der Musikgeschmack

Hat man es mit mehreren Floors oder Hallen zu tun, wird die Aufgabe des Gruppenzusammenhaltes per se knifflig. Hier hilft die Konzentration auf die beiden Vernunftpersonen der Gruppierung, die man hoffentlich bereits im Vorwege akquiriert hat. In den meisten Fällen scharrt die jeweilige, wir nennen sie mal „Aufsichtsperson“, große Teile der Gruppe um sich. Im Idealfall tut das die zweite „Aufsichtsperson“ ebenfalls. Konzentriert man sich auf diese beiden Schlüsselfiguren und weiß nun aus vorab getätigter, sorgfältiger Recherche, dass der eine gerne Techno hört, der andere aber House, so ist zumindest die Floorwahl für die Suche bereits abgeschlossen. Kombiniert mit der Ballonmethode ist diese Methode quasi der Overkill des modernen „Festivalsearches“.

4. Der Essenstrick

In der Regel konzentriert sich die gastronomische Bewirtung eines Festivals auf X-Tausend Bierbuden und einen zentralen Fressplatz. Es existiert ein klitzekleines, kurzes Zeitfenster, das es in jedem Falle abzupassen gilt. Wenn man Bodenbeschaffenheit, Belag und Härte, Musik, Menschenanzahl und Drogenintoxikation in einen Kontext setzt, schütten die Rezeptoren des üblichen Ravergehirns nach circa 6,5 Stunden das Signal „FRESSEN“ aus. Je nach Droge kann es auch einfach nur „HINSETZEN“ heißen. Auf jeden Fall meint es aber „PAUSE“. Hat man genug Erfahrung mit diesem Zeitfenster gesammelt, ist es ein Leichtes die ganze Nacht für sich selbst zu feiern und genau an einem fest definierten Punkt die ganze Gruppe mit einem Schlag „zu erledigen“

5. Der Ausreißer

Jede Gruppe hat ihn: Den Ausreißer. Man darf ihn nicht aufhalten, man sollte ihn in jedem Fall gehen lassen. Der Ausreißer hat die verblüffende Fähigkeit stundenlang alleine über das Festival zu tingeln, alle Floors zu bereisen und sich pünktlich zur Abfahrt wieder zur Gruppe zu gesellen. Hält man ihn fest, so entwickelt er sich zum Verräter und versucht die Gruppe von innen heraus zu zerstören um seine eigene Freiheit zurück zu gewinnen.

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SFX kauft GEMA auf

Unlängst gab der US Riese SFX Entertainment, rund um den Entrepreneur Robert F.X. Sillerman bekannt 1 Milliarde US Dollar in die Dance Industrie investieren zu wollen. Nach den Aufkäufen von ID&T, Beatport und diversen anderen Firmen sicherte sich das Unternehmen einen weitreichenden Einfluss in der Szene. Hierzulande ist das Unternehmen durch den Aufkauf des Festivalveranstalters I-Motion bekannt

geworden.

Nun verkündet SFX seinen nächsten grossen Coup. „Die GEMA ist seit Menschengedenken, eine Institution in Deutschland“ meint Robert Sillerman. Er fügt hinzu: „Die Musik ist das wichtigste Kulturgut unserer Zeit. Die GEMA sichert uns einen Mehrverdienst in Milliardenhöhe und lässt uns somit an der Wichtigkeit dieses Kulturgutes partizipieren.“ Eine GEMA Befreiung der hauseigenen Festivals, wie der Mayday oder Nature One dürfte somit sichergestellt sein. Auch die Künstler im Dunstkreis von I-Motion können nun beruhigt ihre USB Sticks zücken, schließlich online casino spiele wird für sie die Kopierpauschale für mp3s ebenfalls wegfallen.

SFX dürfte sich somit ebenfalls das Recht gesichert haben, Veranstalter die nicht zu dem Unternehmenskomplex gehören, durch zusätzliche GEMA Mehraufwendungen solange zu schröpfen bis man sich freiwillig dem Konzern anschliesst. „Eine monogame Feierkultur ist unser Ziel“ so Robert Sillerman „wir akzeptieren keine Künstler die nicht mindestens einmal in ihrem Set Levels von Avicii spielen“ Man wolle somit einen hohen Qualitätsstandard sicherstellen, so ein Unternehmenssprecher. Andere

Musikrichtungen als EDM seien der Kommunismus der Neuzeit und eben diesen müsse man bekämpfen, heisst es aus Unternehmenskreisen.

Bild: http://thefrontliner.com/

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GEMA nach Hause!

Liebe GEMA,

unlängst habt ihr eure neuen Tarife für DJ´s angekündigt. Damit seid ihr dann auch in diesem Jahrtausend angekommen und habt begriffen das es neben den klassischen, originalen Tonträgern wie CD´s und Vinyl´s auch andere legale Musik geben kann. Ich begreife euch immer noch als rückständiges Wesen, eingepfercht in einem alten Stasi Bau aus den 50´ern. Gemeinsam mit der Telekom, der Post, Deutsche Bahn und vermutlich auch der GEZ sitzen eure Berater dort vor Röhrenfernsehern und süffigem Filterkaffee. Mobiltelefone sind verboten, man kennt das nicht und was man nicht kennt ist erstmal grundsätzlich böse. Ihr habt ockerfarbene Cordhosen und moosgrüne Pullunder an und verziert eure Gesichter mit einer schmucklosen Hornbrille. Der Kreuzberger Hipster würde das vermutlich wieder cool finden, wir aber nicht.

Mit dem Füllfederhalter schreibt ihr eure Ideen auf kariertes Papier. Eine dieser Ideen ist jetzt, neben den GEMA Abschlägen der Clubs, die DJ´s ebenfalls zu schröpfen. Die haben ja jetzt diese digitalen Dinger, mp3´s genannt. Für jedes dieser komischen Dateiformate sollen wir Dj´s nun 13 cent zahlen. Jährlich. Natürlich.

„DIE WELT“ hat letztes Jahr ausgerechnet das 100GB bei einer Bitrate von 192 bis 320kbit, jeden DJ jährlich 1950,- kosten dürften. Nicht jeden natürlich, Vinyl DJs und Mike Maaß ausgenommen. Letzterer besitzt ja nun nichts mehr.

Lange Rede, wenig Sinn: Das ist de fakto nicht haltbar. Nichtmal eine Kopie der erworbenen Original CD wäre lizenzfrei. Wird ein bereits bezahltes Backup wieder hergestellt, beispielsweise nach einem Diebstahl – sorry Mike Maaß – oder nach einem Festplattencrash, darf neu bezahlt werden denn: Jeder Kopiervorgang zählt einzeln!

Wie ihr das feststellen und kontrollieren wollt ist mir völlig schleierhaft. Wie man auf diese unumsetzbare Idee kommt, auch. Dieses völlig abstruse Modell zeigt mir wieder das ihr vollkommen weltfremd agiert.

Vielen Dank das ihr mir die Entscheidung, auf digitales Auflegen umzusteigen, vorab schon abgenommen habt. Ich werde bei Vinyl bleiben. Auch wenn ihr, ein Jahr nach Ankündigung und Umsetzung immer noch nicht wirklich agiert habt.

Steckt euch eure Füllfederhalter tief in eure Ärsche, verschluckt euch an eurem Filterkaffee oder kippt aus eurem Bürostühlen. Hauptsache dieser Wahnsinn findet langsam mal ein Ende.

Herzlichst,
Moses

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